1990
November: Gründung des Vereins Hamburger Hospiz.

1991
Juli: Eröffnung der Geschäftsstelle und zugleich Beratungsstelle des „Hamburger Hospiz“ in der Arnoldstraße 43 in Altona.

Aufnahme eines Beratungs- und Begleitangebotes, Durchführung von Unterrichtseinheiten für ehrenamtliche Sterbebegleitung und für Pflegepersonal an Kranken- und Altenpflegeschulen.

Erste Anerkennung des Vorhabens durch die damalige Hamburger Behörde für Arbeit, Gesundheit und Soziales (BAGS) in Form von finanzieller Unterstützung bei der Einrichtung der Räume und durch die Finanzierung einer ABM-Kraft..

1993
Erster Kontakt zum damaligen Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung zur Frage der Anerkennung als Bundes-Modellprojekt für ein stationäres Hospiz mit entsprechender finanzieller Förderung (ein Modellprojekt pro Bundesland).

1993-1996
Suche nach einem geeigneten Standort für das „Hamburger Hospiz“.

1997
August: Aufnahme der Verhandlungen mit dem DRK-Schwesternschaft e.V. zur Übernahme des Gebäude des ehemaligen Helenenstifts, Helenenstraße 12 (frühere Anschrift: Max-Brauer-Allee 133) zur Realisierung des Hospizes.

1998
Januar: Erstes Treffen der Vertreter des Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung (BMA), des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA), der Hamburger BAGS, der Architekten und des Hamburger Hospizes in den Räumen des ehemaligen Helenenstifts mit dem Ergebnis, dass das BMA die räumliche Lage für das Modellprojekt befürwortet, aber erhebliche Anforderungen für die baulichen Umbauarbeiten stellt.

April/Juli: Erteilung der Genehmigung des inhaltlichen und räumlichen Konzeptes durch das Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung und der Behörde für Arbeit, Gesundheit und Soziales der Freien und Hansestadt Hamburg.

Oktober: Die Baugenehmigung wird erteilt.

2000
Februar/August: das nunmehr zuständige Bundesministerium für Gesundheit (BMG) bewilligt DM 2.555.284 für das Haushaltsjahr 2000, die BAGS bewilligt DM 368.000.

Start des Umbaus: Das Gebäude wird entkernt und mit einer großen, hellen und freundlichen Eingangshalle versehen. Das Treppenhaus – vormals im Zentrum des Hauses gelegen – wird an die Rückseite verlegt und den Bedürfnissen entsprechend erweitert und gestaltet.

2001
Oktober: Eröffnung des stationären „Hamburger Hospiz im Helenenstift“ mit 16 Plätzen und Aufnahme der ersten Gäste.

Projektkosten
Gesamtkosten rd. 3,5 Mio. Euro für Erwerb, Sanierung und Umbau des Gebäudes Bundesgesundheitsministerium und BAGS Hamburg mit 1,4 Mio. Euro
Eigenanteil des Hamburger Hospiz e.V. mit 0,8 Mio. Euro durch Stiftungen und private Spenden. Weitere rd. 1,3 Mio. Euro werden über einen Kredit finanziert.

2004
Januar: Ausbau und Weiterentwicklung der bisher ehrenamtlich besetzten Beratungsstelle zu einem Ambulanten Hospizberatungsdienst mit erstmals hauptamtlichen Mitarbeiterinnen. Einsatz und Koordination von geschulten ehrenamtlichen Begleiterinnen und Begleitern in der Häuslichkeit von schwerstkranken und sterbenden Menschen.

2005
Erweiterung des ambulanten Arbeitsbereiches durch Aufbau von Gruppenangeboten für Trauernde.

2007
Ausweitung der ambulanten Hospizarbeit auch auf einige stationäre Pflegeheime.

2009
Das Haus „Hamburger Hospiz im Helenenstift“ wird kontinuierlich weiterentwickelt. Im Jahr 2009 können aus Spendenmitteln zwei geräumige Balkone angebaut werden, die es ermöglichen, dass die Hospizgäste auch mit dem Rollstuhl oder dem Bett ins Freie gelangen können.